Stärke die emotionale Intelligenz deines Kindes!

Bei der emotionalen Kompetenz (EQ) handelt es sich um die Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle in korrekter Weise zu interpretieren, zu verstehen und zu beeinflussen. Sie ist ausschlaggebend für einen gesunden Lebensstil im Erwachsenenalter deiner Kinder, da sie den Umgang mit Mitmenschen erleichtert, Beziehungen langfristig erhält und Konfliktsituationen vermeidet. Emotionale Kompetenz hat einen starken Einfluss auf die emotionale Intelligenz. Auch die emotionale Intelligenz deines Kindes kann gefördert werden, was ihm das künftige Leben in der Gesellschaft erleichtern wird. Kinder und Erwachsene mit hoher emotionaler Intelligenz erkennen leichter die Gefühle, Perspektiven und Einsichten ihrer Mitmenschen. Infolgedessen verstehen sie die Hintergründe des Verhaltens anderer Menschen besser und sind in der Lage diese nachvollziehen.
So wichtig ist die emotionale Kompetenz und Intelligenz bei Kindern
Wenn du möchtest, dass dein Kind es später leichter hat im Leben, solltest du die emotionale Entwicklung deines Kindes von klein auf fördern. Sie stellt nämlich den Schlüssel für privates Glück ebenso dar, wie es den Erfolg im Beruf garantiert. Darüber hinaus vereinfacht es den Alltag eines Erwachsenen, vor allem im Umgang mit seinen Mitmenschen.
Nur wer über die eigenen Emotionen genau Bescheid weiß, kann auch die von Freunden, Familienmitgliedern, dem Ehemann bzw. der Ehefrau, Geschäftspartnern, Kollegen und Vorgesetzten, aber auch die von beispielsweise Zufallsbekanntschaften, richtig wahrnehmen und deuten. Das wiederum ist die Voraussetzung dafür, die emotionalen Zustände des Gegenübers auch lenken zu können, was in einigen gemeinsamen Situationen möglicherweise von großem Vorteil ist. Speziell wenn es zu Unstimmigkeiten kommt, ist man mit emotionaler Intelligenz in der Lage, diese rascher zu bereinigen und Konflikte zu bewältigen. Ist es einem möglich, Logik und Motivation seines Mitmenschen zu verstehen, kann man sich in ihn hineinversetzen und das Gesprächsklima zwischen einem selbst und dieser Person positiv beeinflussen. Das verhilft zu dauerhaft stabileren und gefestigten Beziehungen, die über einen längeren Zeitraum hinweg erhalten bleiben.
Zugleich verhilft der EQ aber auch zu mehr Selbsterkenntnis und macht einem die eigenen Stärken und Schwächen bewusst. Das wirkt sich ebenfalls auf das Miteinander aus, da man selbstsicherer und bewusster auftreten und agieren kann.Darüber hinaus trägt die emotionale Intelligenz dazu bei ein hohes Maß an Selbsterkenntnis und Selbstbeherrschung. Sowohl Kinder als auch Erwachsene verfügen über umfassende zwischenmenschliche Fähigkeiten, sind anpassungsfähig und können besser mit stressigen Situationen umgehen.

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Es ist wichtig, dass du mit deinen Kindern von klein auf immer wieder über Emotionen sprichst, über deine, über ihre und die anderer Personen. Gemeinsam versucht ihr, diese zu analysieren und zu benennen, damit der Nachwuchs die korrekte Interpretation von Gefühlen lernen und vertiefen kann und auf diese Weise mehr Einfühlungsvermögen entwickelt. Denn auch wenn bei vielen Kindern bereits eine gewisse Grundempathie vorhanden ist, kann diese im Verlauf der Entwicklung durch äußere Einflüsse nachlassen bzw. sogar komplett verloren gehen.
Die Auseinandersetzung mit den eigenen Befindlichkeiten wird manchmal schwierig sein, weil man vor allem selbst manchmal gar nicht so genau hinschauen oder sich damit beschäftigen möchte. Schließlich sind Emotionen wie Kummer, Angst oder Wut nicht gerade angenehm, wenn nicht sogar belastend. Umso wichtiger ist eine gute Emotionsregulation bei Kindern. Manche Menschen tendieren aus diesem Grund, oft sogar unbewusst, dazu, negative Gefühle zu unterdrücken, was dafür sorgt, dass sie sich festsetzen und zur dauerhaften Belastung werden können. So verliert man nach einiger Zeit den Zugang zu seinen Emotionen und zu sich selbst.
Übungen zum Erlernen der emotionalen Intelligenz mit Kindern
I. Um die emotionale Intelligenz bei Kindern zu verbessern, kannst du mit ihnen Bücher und Geschichten lesen, zum Beispiel „Was fühlst du?", in welchen sie sich in die Lage eines anderen Menschen hineinversetzen müssen. Beispielsweise werden in Märchenbüchern die Emotionen handelnder Personen in bestimmten Situationen ausführlich beschrieben. Vielleicht machst du dann ein Spiel daraus, die Befindlichkeiten der Charaktere auf ähnliche Gegebenheiten in eurem Alltag zu übertragen und kontrollierst dabei, ob deine Sprösslinge diese richtig interpretieren und daher korrekt zuordnen können.
II. Deinen Kindern zuliebe solltest du deine eigenen Gefühle und Befindlichkeiten stets annehmen, auch die unangenehmen und schmerzhaften, anstatt sie in dich hineinzufressen. Sprich dann mit dem Nachwuchs darüber, wie genau die jeweilige Emotion zu benennen ist, wie sie sich äußert und wie es dir damit geht. Unter Umständen kannst du dir auch überlegen und es aussprechen, was du in der jeweiligen Situation brauchst, damit du zum Beispiel weniger traurig bist, und wie dir dein Kind dabei helfen könnte.
III. Bestimmte Techniken helfen deinem Kind, mit seinen Emotionen umzugehen, etwa bewusste Bauchatmung, befreiendes Singen oder gezielte Bewegungsabläufe wie einfache Tanzschritte. Darüber hinaus kann man die Empathie auch mit Achtsamkeitsübungen trainieren, etwa kleine Gewohnheiten mit positiven Gefühlen verknüpfen und dauerhaft im Alltag verankern.
IV. Um den richtigen Umgang mit Emotionen zu lernen, sollte auch die Kommunikationsfähigkeit geschult werden. Lebe deinen Kindern vor, wie du mit anderen Menschen umgehst und sprichst, nämlich respektvoll, freundlich und wertschätzend. Allerdings solltest du dabei Konfliktsituationen keinesfalls vermeiden, sondern dich ihnen stellen und zeigen, dass man diese mit Einfühlungsvermögen meistens rasch auflösen kann.
Dein Nachwuchs sollte allerdings auch selbst diese Kommunikationsfähigkeit üben, indem er sich so oft wie möglich mit Freunden aus der Nachbarschaft, Schule oder dem Kindergarten trifft. Im Fall kleinerer Streitereien soll er lernen, diese selbst zu lösen, indem er beispielsweise mit anderen Kindern nach den besten Lösungen sucht. Diese kleinen Veränderungen lassen sich leicht im Alltag umsetzen. Sie erleichtern es deinem Kind, Gefühle zu zeigen, besser mit Stress umzugehen, die Situationen, in denen es sich befindet, und die Menschen, mit denen es in Kontakt kommt, realistisch zu sehen. Dein Kind wird offen für neue Erfahrungen sein und es wird ihm leicht fallen, Kontakte zu knüpfen. Nur so kannst du dein Kind unterstützen, andere zu verstehen und harmonisch zusammenzuleben. Und schließlich wird das Training der emotionalen Intelligenz deinem Kind helfen, sich selbst besser zu verstehen. Versuche, diese Tipps selbst anzuwenden, führe sie in dein Familienleben ein und biete sie deinem Kind an. Gemeinsam könnt ihr Fähigkeiten und Vorteile testen.
Häufig gestellte Fragen
Emotionale Intelligenz (EQ) ist die Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle zu erkennen, zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren. Sie umfasst Empathie, Selbstwahrnehmung und soziale Kompetenz.
Der EQ ist entscheidend für privates Glück, beruflichen Erfolg und den Umgang mit Mitmenschen. Menschen mit hoher emotionaler Intelligenz können Konflikte besser lösen, stabilere Beziehungen führen und sind stressresistenter.
Sprich regelmäßig über Gefühle, benenne Emotionen beim Namen und sei ein Vorbild im Umgang mit eigenen Gefühlen. Fördere Empathie, indem du dein Kind ermutigst, sich in andere hineinzuversetzen.
Die Grundlagen werden bereits in den ersten Lebensjahren gelegt. Je früher du die emotionale Kompetenz deines Kindes förderst, desto leichter wird es ihm fallen, als Erwachsener mit Emotionen umzugehen.
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